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Reisebericht: PESARO – Rossini Opera Festival

Anlässlich des 150. Todestages von G. Rossini besuchte der Theaterring vom 15. bis 18. August 2018 Pesaro in der Provinz Marken/Italien.

Gioacchino Antonio Rossini (* 29.02.1792 in Pesaro; † 13.11.1868 In Passy, Paris) war ein italienischer Komponist. Er gilt als einer der bedeutendsten Opernkomponisten des Belcanto; seine Opern Il barbiere di Siviglia („Der Barbier von Sevilla“), „Die Italienerin in Algier“, „Aschenputtel“ gehören weltweit zum Standardrepertoire der Opernhäuser.
Bereits zum 39. Mal fand das Rossini Opera Festival in dem malerischen Küstenort Pesaro statt.
Begonnen hat unsere Reise am 11. August frühmorgens mit einem Flug von Frankfurt nach BOLOGNA, wo wir nach unserer Ankunft die Sehenswürdigkeiten der Stadt mit unserer Gästeführerin Ursula erklärt bekamen. Dazu gehörten u.a. die schiefen Geschlechtertürme „degli Asinelli“ und „della Garisenda“, die Kathedrale San Petronio, der Neptunsbrunnen, das Rossini-Haus und die Piazza. Unser Hotel befand sich etwas außerhalb von Pesaro, wo wir vor unserem Abendessen mit einem Willkommescocktail begrüßt wurden. Am 2. Tag stand die Geburtsstadt Rossini auf unserem Programm – PESARO. Nach einer  Stadtführung sahen wir uns sein Geburtshaus an, in dem die Familie Rossini ein Stockwerk bewohnte. Am Abend erlebten wir im Rahmen des Festivals die Aufführung seiner Oper „Der Barbier von Sevilla“ in der Adriatic Arena Pesaro.
Mit einem Ausflug in das wunderschöne Universitätsstädtchen URBINO starteten wir den Tag 3 unserer Reise. Bei einem geführten Stadtrundgang durch die Geburtsstadt Raffaels lernten wir neben dem Herzogpalast  Montefeltros mit seinem zahlreichen und riesigen Zimmern auch das Geburtshaus von Raffaelo Sanzio (alias Raffael) kennen. Auf der Rückfahrt zu unserem Hotel bekamen wir noch einem Eindruck der malerischen Küstenlandschaft z. B. in Gabicce Mare und Gabicce Monte an der adriatischen Riviera, wo wir mit einem Panoramablick über die Küste eine Pause einlegten. Am letzten Tag fuhren wir über RAVENNA (Region Emilia-Romagna), bekannt für seine außergewöhnlichen Mosaikarbeiten in der Kirche San Vitale aus 6. Jahrhundert oder das Baptisterium der Orthodoxen aus dem 5. Jhd. (auch Neonische Taufkapelle genannt, gilt als das älteste antike Bauwerk der Stadt) sowie das Grabmal Dantes, weiter zum Flughafen nach Bologna. Am späten Samstag-Nachmittag waren wir wohlbehalten in Frankfurt am Flughafen eingetroffen – voll gepackt mit neuen und interessanten, musikalischen, kulturellen sowie reizvollen landschaftlichen Eindrücken. (rf)